Basic information
23 November 2012 at 10:00 until 25 November 2012 at 14:00
Kobarid

Organizer
Institute of Archaeology
Abteilung für Alte Geschichte, Altertumskunde und Archäologie der Alpen Adria Universität Klagenfurt
Občina Kobarid (Community Kobarid)
Description

LATÈNISIERUNG IM RAUM VON DEN SÜDOSTALPEN BIS ZUM KROATISCH-SERBISCHEN DONAUGEBIET
Fragen und Modelle im Spiegel neuer Forschungsergebnisse

Forschungskolloquium
Kobariški muzej, Kobarid, 23. – 25. 11. 2012

LATENIZACIJA NA PROSTORU OD JUGOVZHODNIH ALP DO HRVAŠKO-SRBSKEGA PODONAVJA
Vprašanja in modeli v luči novih raziskovalnih izsledkov

Mednarodni znanstveni sestanek
Kobariški muzej, Kobarid, 23. – 25. 11. 2012

Organization

Univ.-Prof. Mag. Dr. Karl Strobel, Klagenfurt (Karl.Strobel@uni-klu.ac.at)
Assoc. Prof. Dr. Dragan Božič, Ljubljana (dragan.bozic@zrc-sazu.si)
Mayoress of the Community Kobarid Darja Hauptman (zupan@kobarid.si))

Programme >>

Abstracts >>

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Bizjakova hiša site, burial of several horses; drawing: T. Gerbec (after Miha Mlinar, Teja Gerbec, Keltskih konj topot: najdišče Bizjakova hiša v Kobaridu / Hear the Horses of Celts: the Bizjakova hiša Site in Kobarid, 2011).

Lange war das Bild der „Keltischen Expansion“ und der „keltischen Wanderungen“ auch für den wissenschaftlichen Zugang zum Phänomen der Verbreitung der Latènekultur über weite Teile Europas und insbesondere für die Ablösung der jüngeren Osthallstattkultur bestimmend.

Insbesondere die ethnische Benennung von Kulturgruppen und die Nichtbeantwortung der Frage, woher die Menschen für so massive Wanderwellen überhaupt gekommen sein sollen, hat zu vielen Missverständnissen und Zirkelschlüssen geführt.

Die Forschungsergebnisse in den letzten Jahrzehnten haben gezeigt, dass die Latènisierung immer auf der Basis noch nicht oder nur in ersten Kontakten latènisierter Vorbevölkerungen aufbaut. Auch zeigt sich die Übergangsperiode zur Ausformung der Latènekultur in ihren unterschiedlichen zeitlichen Ansätzen sehr viel komplexer, als dies etwa in den Modellen von G. Dobesch oder anderen zur Grundlage gemacht worden war.


Half of a two piece iron shield boss, three strap-distributors and a hollow bronze bracelet with figural and geometric decoration, photo: M. Grego (after Miha Mlinar, Teja Gerbec, Keltskih konj topot: najdišče Bizjakova hiša v Kobaridu / Hear the Horses of Celts: the Bizjakova hiša Site in Kobarid, 2011).

Das Forschungskolloquium, das in einer Zusammenarbeit der Abteilung für Alte Geschichte, Altertumskunde und Archäologie der Alpen Adria Universität Klagenfurt und dem Institut für Archäologie des Wissenschaftlichen Forschungszentrums in Ljubljana organisiert wird, soll den Problemkreis der Latènisierung in Kärnten, der Steiermark, Slowenien, Kroatien, Serbien, Bosnien und Herzegowina und im Friaul aus der Sicht der neuen archäologischen Befunde bzw. revidierter Deutungen heraus beleuchten.

Kongreßsprachen sind Deutsch, Englisch und Italienisch, wobei mit Rücksicht auf viele Kolleginnen und Kollegen Beiträge in Englisch sicher am besten das Publikum erreichen können.

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